Soft Skills und Managementtechniken

Studienfach im Bachelorstudiengang Betriebswirtschaft (B.Sc.) der Hochschule Albstadt-Sigmaringen

Themenbeschreibung

Der zentrale Baustein unternehmerischen Denkens sind die Ideen. Geht man von dieser These aus, stellt die Erweiterung des intra- und interpersonellen Handlungsspielraums in den Betrieben, Abteilungen und Arbeitsgruppen eine wichtige Voraussetzung für die Zunahme von zweckgerichteter Kreativität und produktivem Wandel dar.

Vor diesem Hintergrund ist klar, dass Top-Arbeitgeber bei Hochschulabsolventen in erster Linie Handlungskompetenz erwarten, also die Fähigkeit, erworbenes Wissen erfolgreich in den betrieblichen Alltag zu überführen. Silvia Rieble (Siemens) drückte das folgendermaßen aus: “Bewerber aus dem Elfenbeinturm sind nicht gefragt. Wir brauchen Leute, die ihre PS auf die Straße bringen.”

Der Begriff Handlungskompetenz klingt zwar schnell nach Ratgeberliteratur bzw. nach gesundem Menschenverstand, ist in der Praxis aber alles andere als trivial. Es gilt, in einem hochgradig verdichteten Arbeitsumfeld, immer mehr Aufgaben in immer kürzerer Zeit immer perfekter zu bewältigen, ohne dass ausreichend Zeit bleibt, in die neuen Rollen hineinzuwachsen. Deshalb sind für heutige Personalchefs, neben der fachlichen Expertise, die sogenannten Soft Skills der Bewerber ausschlaggebend. Eine mögliche Definition dieses Begriffs lautet: Soft Skills bezeichnen einen Komplex persönlicher Fähigkeiten zur kompetenten Verknüpfung der eigenen, individuellen Handlungskompetenz mit den Zielen und Werten des jeweils vorhandenen Umfelds.


Designmanagement & Digital Enterprise

Wahlpflichtfach im Bachelorstudiengang Digital Media (DM) der Hochschule Ulm.

Themenbeschreibung

Je schneller sich Handwerk, Tools und Medienkanäle in der Kreativbranche ändern, desto wichtiger ist das eigene Einschätzungsvermögen und die zielführende Handhabung der verschiedenen Kommunikationsformen.
In diesem Fach werden Sie angeregt, sich mit Management und Strategien von Design und Medien, wie offline, online, social, native und mobile, auseinander zu setzen.
Darüber hinaus sollen Marktanforderungen und Kundenbedürfnissen exemplarisch bewältigt und zeitgemäße Workflows unter Berücksichtigung der digitalen Transformation organisiert werden.

Weitere Schwerpunkte

Selbstverständnis von Werbung zwischen Marktorientierung und Innovationsaufgabe, Digitale Transformation im Marketing und im Design Thinking, Dienstleistungsqualität zwischen Prozessorganisation, Energiemanagement und Wissensschaffung.

Thesen

Werbung und Marketing müssen Anforderungen aus mehreren Richtungen begegnen:

1. Werte-Orientierung

Die Betonung von Werten wie Gemeinschaft, Freundschaft, Familie, Beziehung verbunden mit Nachhaltigkeit, Gesundheit und Work-Life-Balance lassen massentaugliche Werbebotschaften leer und störend erscheinen. Datenmissbrauch und Reizüberflutung steigern das Glaubwürdigkeitsproblem von Werbung.

2. Vervielfachung der Medienkanäle

Durch die fortdauernde Zunahme von Medienkanälen wird die Effektivität und die Effizienz von zentral gesteuerten Kampagnen immer komplexer und setzt ein technisches Fachwissen voraus, über das auf Auftraggeberseite immer weniger Entscheider verfügen. Es tritt eine ressourcenintensive Know-how-Lücke auf.

3. Downtrading durch Cloud- und Crowdsourcing

Durch die Online-Verfügbarkeit von Digitalisierungseffekten, wie Cloud- und Crowdsourcing-Plattformen gerät autorengebundene Design- und Content-Entwicklung bei der auskömmlichen Finanzierung ihrer Leistungen zunehmend unter Druck.

4. Digitale Transformation

Die digitale Revolution, das Aufkommen der Netzwerk-Ökonomie gepaart mit neuen Lebens- und Arbeitsformen verlangt von der nachkommenden Anbieter-Generation vermehrte Übersetzungsleistungen gegenüber der älteren Nachfragerseite.

Rhethorik, Präsentation, Soft Skills

4-tägiges Blockseminar im Bachelorstudiengang Chemistry with Marketing der Hochschule Reutlingen.

Beschreibung

In einer didaktischen Mischung aus Vorlesung, Rollenspiel, Video-Feedback, Einzel- und Gruppenarbeit, Desk-Research und freiem Vortrag werden Kenntnisse zu zeitgemäßer Rhetorik, Soft Skills, Lösungskompetenz und Innovationsfähigkeit vermittelt und als Schlüsselfaktoren des beruflichen Erfolgs erfahren.

Dazu werden mit Hilfe einer Fallstudie und ausgewählten Hintergrundinformationen eine realitätsnahe Arbeitssituationen und deren Interessenkonflikte simuliert, die anschließend bearbeitet und einer Lösung zugeführt werden sollen. Dies geschieht insbesondere auch vor dem Hintergrund von Leistungserwartungen und Ausleseverfahren, wie sie immer mehr Unternehmen schon während der Bewerbungsphase bei Hochschulabsolventen anwenden.

Durch den spielerischen Umgang mit den eigenen Stärken und Schwächen in der Gruppe einerseits und durch einen fachgerechten Einsatz des erlernten Wissens andererseits, werden emotionale Intelligenz und schöpferisches Denken, Kommunikationsfähigkeit und Rhetorik gefördert.
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