Fundraising

macht Vereine zukunftsfähiger.
Im Rahmen ihres erweiterten Qualifizierungsangebots für Ehrenamtliche beschäftigte sich die VHS Schelklingen-Blaubeuren-Laichingen mit dem vielfach diskutierten Thema Fundraising.

Ellen Schlenk, die Fachbereichsleiterin Erwachsenenbildung, begrüßte dazu den Vortragenden Martin G. Dege, Geschäftsführer der dege.kommunikation, der sich u. a. seit vielen Jahren professionell mit Fundraising beschäftigt. “Im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn befinden sich viele unsere Nonprofit-Unternehmen in einer bedrohlichen Finanzierungsschieflage.” Während Organisationen in anderen Ländern bereits gelernt hätten mit Erfolg eigenständig Geldmittel, Sachleistungen und Mitarbeit in der Bürgerschaft für ihre Ziele zu erschließen und damit unabhängiger handeln könnten, würden hierzulande immer noch viel zu viele Vereinsvorstände auf die Subventionierung durch den Staat hoffen. Der Referent zeigte innerhalb seines zukunftsweisenden Vortrages auf, wie Fundraising funktioniert, was ein Spenderprofil ist und welche Konzepte zum Erfolg führen können. “In der Beziehung zu einem Spender geht es nicht um die schnelle Spende, sondern in erster Linie um eine langfristige, engagierte Beziehungspflege”, so Martin G. Dege. Bereits 1777 hätte es Pestalozzi vorgemacht: den Spender aufrichtig am Leben des Vereins teilhaben lassen und für die gemeinsame Sachen begeistern. In mehreren Schritten wurde das Zusammenspiel der drei Aufgaben des modernen Fundraisings erläutert: Kommunikation und Management in Verbindung mit betriebswirtschaftlichem Wissen. Die Ansätze wurden daraufhin intensiv in der Zuhörergruppe diskutiert. Die VHS beabsichtigt das Thema weiter zu vertiefen.

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